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Das Ebola-Virus ist einer der gefährlichsten Krankheitserreger der Welt. Bis heute gibt es keine Therapie. 09.12.2016 | Wissenschaft

Mahagoni-Wirkstoff bremst Ebola aus

Ein Stoff aus einem tropischen Mahagoni-Gehölz stoppt in infizierten Zellen die Vermehrung des Ebola-Virus.

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Niedriges (oben) und hohes (unten) Rezidiv-Risiko 07.12.2016 | Wirtschaft

IQWiG bezweifelt Nutzen von Brustkrebs-Gentest

Bisherige Studienergebnisse lassen laut Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keine Aussage darüber zu, ob der Gentest Mammaprint das Rückfallrisiko bestimmter Brustkrebs-Patientinnen sicher vorhersagen kann.

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Die Suche nach innovativen Forschungsansätzen in der Zuckerforschung steht im Fokus des neu gegründeten Netzwerkes "Glyconet Berlin-Brandenburg". 06.12.2016 | Wissenschaft

Netzwerk für Zuckerforschung in Berlin gestartet

Mit einer Kick-off-Veranstaltung hat das Netzwerk "Glyconet Berlin-Brandenburg" seine Arbeit aufgenommen. Firmen und Institutionen wollen darin gemeinsam nach innovativen Forschungsansätzen in der Zuckerforschung suchen.

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30 Biotech-Firmen und Forschungsinstitute suchen gemeinsam nach Tumorantigenen für eine verbesserte Krebsimmuntherapie. 02.12.2016 | Wirtschaft

Krebsantigen-Allianz Tesla: Biontech beteiligt

Die Mainzer Biontech AG tritt als einzige deutsche von fast 30 Biotech-Firmen und akademischen Instituten einer Bioinformatik-Initiative des kalifornischen Parker Instituts für Krebsimmuntherapie bei.

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Die neue BIH-Charité-Biobank in Berlin auf dem Campus Virchow ist ein hochmoderner Holzbau. 01.12.2016 | Wissenschaft

BIH: Neue Berliner Biobank offen für Einlagen

Das Berlin Institute of Health hat seine nagelneue Biobank in Betrieb genommen. Der knapp 4 Millionen Euro teure Komplex ist ein hochmoderner Holzbau.

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Das Gentechnikgesetz wird angepasst, damit unter anderem nationale Ausnahmeregelungen für Anbauverbote von Gentech-Pflanzen klar sind. 01.12.2016 | Politik

Gentechnikgesetz: Änderungsentwurf im Bundestag

Das Gentechnikgesetz soll in einigen Punkten verändert und ergänzt werden - neu ist die Verankerung der sogenannten Opt-out-Regelung, die auf das Anbauverbot von Gentechnik-Pflanzen abzielt.

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Kurkumin gibt Curry nicht nur die prägnate Farbe, sondern auch heilende Kräfte. 24.11.2016 | Wissenschaft

Curry-Zutat Curcumin wirkt wie Cortison

Forscher der Universität des Saarlandes haben nachgewiesen, dass Curry entzündungshemmend ist. Das liegt an seinem Inhaltsstoff Curcumin, der dem Gewürz auch die prägnante Farbe gibt.

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 Erfindergeist

Gründer und Geschäftsführer von Genequine: Stanislav Plutizki (38) und Kilian Guse (37)

Genequine: Gentherapie gegen Arthrose

Das Hamburger Start-up Genequine Biotherapeutics will mit modernsten gentherapeutischen Mitteln das ideale Arthrose-Medikament entwickeln - für Mensch und Tier. Die ersten Patienten sind Pferde.

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Die Geschäftsführung und Gründer des Zellkraftwerks: Jan Detmers (l.) und Christian Hennig.

Zellkraftwerk: Biomarkeranalyse im Akkord

Das einst in Hannover ansässige Start-up Zellkraftwerk hat sich innerhalb von zwei Jahren vom Gerätehersteller zum Dienstleister entwickelt. Eine GO-Bio-Förderung des BMBF hat die rasante Entwicklung befeuert.

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Das Mypols-Team: (v.l.n.r.)  Ramon Kranaster, Andreas Marx, Matthias Drum, Jessica Zeller und Birgit Köhn

Die Demokratisierung der Polymerasen

Das Konstanzer Start-up Mypols hat eine Lücke im umkämpften Polymerasen-Markt gefunden. Mit Hilfe einer speziellen Optimierungsmethode können die Jungunternehmer Spezialpolymerasen nach Kundenwunsch anbieten.

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Das Cytena-Team (v.l.n.r): Peter Koltay (Dipl.-Phys.), André Gross (Dipl.-Ing.), Benjamin Steimle (Dipl.-Vw.) und Jonas Schöndube (M.Sc.)

Cytena: Mit Zelldrucker auf Erfolgskurs

Für die Krebs-und Stammzellforschung sind sie ebenso wichtig wie für die Arzneimittelentwicklung: einzelne Zellen. Mit ihrem Zelldrucker hatte das Team der Freiburger Cytena GmbH damit die richtige Gründungsidee zur richtigen Zeit.

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Das Team von Aquila Biolabs hat sichtlich Spaß bei der Arbeit. (v.l.) Daniel Grünes, Jens Bayer, David Frank, Konrad

Aquila Biolabs: Ein Rocket Internet fürs Labor

Ihr erstes Produkt ist auf dem Weg, zur Standardtechnologie im Labor zu werden, aber dabei soll es nicht bleiben. Die vier jungen Macher des Aachener Start-ups Aquila Biolabs wollen hoch hinaus.

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Die Verschmutzung der Meere durch Plastikteilchen ist ein globales Problem.

Gegen den Plastikmüll im Meer

Mikroplastik wird zur wachsenden Bedrohung der Meere. Welche Auswirkungen diese winzigen Teilchen konkret haben, wollen nun mehrere europäische Forschungsverbünde herausfinden. Deutsche Wissenschaftler sind maßgeblich daran beteiligt.

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Wer viel rotes Fleisch, wie vom Rind, Schwein oder Lamm, hat ein erhöhtesn Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Rotes Fleisch erhöht Diabetesrisiko

Zuviel rotes Fleisch steigert das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ursache war bisher unbekannt. Potsdamer Ernährungsforscher haben erste Hinweise gefunden.

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Zellen auf Calziumphoshat: Zellskelett (rot), Zellverbindungen (grün), Zellkerne (blau).

Ein Baukasten für Knochenimplantate

Knochenbrüche sind sehr verschieden und müssen daher individuell behandelt werden. Im Rahmen des EU-Projektes Vascubone haben Forscher nun einen biomedizinischen Werkzeugkasten kreiert, mit dem Chirurgen in Zukunft maßgeschneiderte Knochenimplantate bauen können.

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Biotechnologen am UFZ Leipzig lassen setzen Mikroben unter Strom und wandeln sie so zu winzigen Chemiefabriken um.

Vom Potenzial der Elektro-Biotechnologie

Mikroben durch Strom-Zufuhr zur biologischen Produktion von Chemikalien antreiben, dieses Konzept verfolgt die Elektrobiotechnologie. Forscher vom UFZ Leipzig haben berechnet, welches wirtschaftliche Potenzial in der Bioelektrochemie steckt.

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Die Samen des kreuzblättrigen Wolfsmilchgewächses (Euphorbia lathyris) enthalten bis 50% fettes Öl.

Biosprit: Die Milch macht's

Bestandteile aus dem Saft der Kreuzblättrigen Wolfsmilch könnten künftig Biokraftstoff beigemengt werden. Weil die Pflanze auch auf kargen Böden wächst, wird eine Konkurrenz mit Nahrungspflanzen vermieden.

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Eine Muskelzelle (rot) mit einer benachbarten Muskelstammzelle (grün). Eine Muskelzelle (rot) mit einer benachbarten Muskelstammzelle (grün). Wenn man die beiden Zelltypen als Gespann kultiviert, vermehren sich die Stammzellen am besten.

Muskel-Stammzellen im Labor vermehrt

Mit Muskelstammzellen lassen sich Muskelschäden regenerieren. Berliner Forscher haben ein Verfahren entdeckt, mit dem sich die Stammzellen im Labor besser vermehren lassen.

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Tabak als Proteinfabrik: Per Virentaxi wird der molekulare Bauplan für ein Eiweißmolekül in Blätter geschleust. Die Pflanzen fangen dann an, das Protein (hier das grün leuchtende GFP) in großer Menge herzustellen.

Mit grünen Antikörper-Fabriken gegen Krebs und Ebola

Der Antikörper-Cocktail ZMapp gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen Ebola. Die therapeutischen Proteine werden in Tabakpflanzen erzeugt. Entwickelt wurde die grüne Produktionstechnik von der Hallenser Icon Genetics GmbH, die auch vom Bundesforschungsministerium unterstützt wurde.

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Die Ursache für komplexe psychische Erkrankungen  wie Schizophrenie liegt offenbar auch in den Genen. Humangenetiker haben mehr als 100 Regionen im Erbgut im Verdacht.

Genetische Ursachen für Schizophrenie aufgespürt

Ein internationales Forscherkonsortium unter deutscher Beteilung hat Dutzende Abschnitte im Erbgut aufgespürt, die mit der komplexen psychischen Erkrankung Schizophrenie zusammenhängen.

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T-Helferzellen sind als spezialisierte Immunzellen für die Körperabwehr zuständig. Berliner Forscher haben einen neuen Hebel für die Therapie der Multiplen Sklerose gefunden.

Molekularer Hebel gegen Multiple Sklerose

Berliner Immunbiologen haben einen neuen Mechanismus bei der Entstehung der Multiplen Sklerose aufgedeckt. Das könnte einen neuen Therapieansatz eröffnen.

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Zellen mit eingebauten Bitterrezeptoren als Geschmackstester: In der strategischen Allianz Natlife 2020 fahnden Biotechnologen nach Naturstoffen, die bitteren Geschmack maskieren können.

Mit Naturstoffen gegen bitteren Geschmack

Hustensaft, der dank innovativer Naturstoffe nicht bitter schmeckt und trotzdem gesund ist: nach Produkten wie diesem fahndet die strategische Allianz NatLifE 2020. Der Verbund mit 22 Partnern aus Industrie und Hochschulen erhält eine Millionenförderung durch das BMBF.

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Mittels Überlagerung einer fluoreszenzmikroskopischen Aufnahme des Zellskelett (grau) mit einer hochauflösenden Rekonstruktion chemisch geschalteter Sonden(gelb-rot)- wollen Forscher molekulare Abläufe in Zellen künftig genauer darstellen.

Mit schaltbaren Sonden HIV nachspüren

In einem vom BMBF geförderten Photonik-Verbundprojekt entwickeln Forscher die Fluoreszenzmikroskopie weiter. Mithilfe von schaltbaren Sonden wollen sie das HI-Virus in ganz neuem Licht erscheinen lassen.

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Neuer Glutentest: Durch die Messung der Leuchtintensität kann die genaue Menge der Gluten-Komponenten abgelesen werden

Lebensmittel nach Gluten durchleuchten

Forscher wollen einen optischen Schnelltest zum Nachweis von Gluten entwickeln. Damit sollen auch geringste Spuren von Klebereiweiß in Lebensmitteln aufgespürt werden. 

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Prächtige Anlagen bringt der Zuchtbulle namens Steinadler mit. Münchner Tiergenetiker haben nun einen neuen Gencheck entwickelt, der die Auswahl von geeigneten Zuchtbullen helfen kann.

Zuchtbullen: Gen-Check deckt Unfruchtbarkeit auf

Tiermediziner sind bei Rindern einem Gendefekt auf die Spur gekommen, der ansonsten kerngesunde Bullen unfruchtbar macht. Mit einem neuen Test können künftig nun Tiere ausgewählt werden, die als Zuchttiere infrage kommen.

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Auch Säuglinge, die nicht gestillt werden, sollen bald mit den gesundmachenden humanen Milchzuckern aus natürlicher Muttermilch versorgt werden.

Milchzucker für gesunde Baby-Nahrung

Das Familienunternehmen Jennewein Biotechnologie stellt mithilfe von Mikroorganismen Zuckermoleküle her, die natürlicherweise nur in Muttermilch vorkommen. Das Unternehmen baut seine Produktionskapazitäten derzeit kräftig aus und strebt eine europäische Zulassung für ein Produkt an, das 2014 auf den Markt kommen soll.

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Das Foto zeigt die Ähre einer Gerstenpflanze. Typisch sind die langen Grannen. Auch im Hintergrund sind weitere grün-gelbe Gersten-Ähren zu sehen.

Die Inventur des Gersten-Genoms

Es ist sehr groß und komplex – deshalb ist das Erbgut der Gerste noch nicht komplett entziffert. Im Verbundprojekt GABI-BARLEX haben Pflanzengenomforscher die bis dato umfassendste Gen-Karte erstellt – sie ist die Basis für die weitere Sequenzierung.

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